Ein Check-up bei Neugeborenen

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Untersuchung

Bevor ich Dein Baby untersuche, beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch. Ich nehme mir Zeit, um mehr über Dich und Deine Familie zu erfahren: Wie verlief die Schwangerschaft? Wie war die Geburt, gab es Besonderheiten oder Schwierigkeiten? Wie läuft der aktuelle Alltag mit Deinem Baby? Wie schläft es, wie verdaut es, wie baut es Stress ab?

Dieses Gespräch ist kein kurzer Einstieg, sondern ein wichtiger Teil der Behandlung. Das Zusammenfügen all dieser Puzzleteile hilft mir, Dein Baby als Ganzes zu verstehen und das Gesamtbild zu sehen.

Danach erkläre ich Dir genau, was ich tun werde. So weisst Du zu jedem Zeitpunkt, was passiert.

Die Untersuchung selbst erfolgt mit sanften Griffen. Als Therapeutin bin ich darauf trainiert, sehr subtil zu ertasten. Ich „höre“ sozusagen mit den Händen, was mir der Körper Deines Babys mitteilen möchte. Die Untersuchung verläuft dabei systematisch: Ich beginne im Bereich des Kreuzbeins und arbeite mich über den Verdauungstrakt, die Schultern und den Nacken bis hin zum Schädel vor.

Ich schaue dabei immer auf die gegenseitigen Beziehungen im Körper. Das Symptom liegt nicht immer dort, wo die Ursache zu finden ist. Man könnte sagen, dass ich dieselbe Anatomie, Neurologie und Physiologie wie die Schulmedizin verwende, aber durch eine andere Linse betrachte.


Behandelung

Ich behandle die festgestellten Bewegungseinschränkungen durch sanfte, manuelle Techniken. Ich werde kleine Kinder nicht „knacksen“. Die meisten Babys empfinden die Behandlung als angenehm und reagieren mit Beruhigung oder schlafen sogar ein. Es kann vorkommen, dass Dein Baby während der Behandlung kurzzeitig unruhig wird. Das ist völlig normal. Babys haben ihren ganz eigenen Rhythmus: manchmal haben sie Hunger, manchmal sind sie einfach müde. Wir nehmen uns genügend Zeit und passen uns dem Rhythmus Deines Babys an.

Nach jeder Behandlung nehme ich mir Zeit für Deine Fragen. Je nach Thematik zeige ich Dir auch einfache Übungen oder Handgriffe, mit denen Du Dein Baby in der Zwischenzeit optimal unterstützen kannst.

In der Regel brauchen Kinder drei bis vier Behandlungen. Ich empfehle, die ersten beiden Termine in kurzem Abstand zu planen. Danach kann der Rhythmus je nach Thematik und Entwicklung angepasst werden.

Ab welchem Alter?

War die Geburt sehr schwierig; zu schnell, zu langsam oder mit medizinischen Eingriffen wie Induktion, Vakuumgeburt oder Notkaiserschnitt. Oder zeigt Dein Baby deutliche Beschwerden wie Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, eine bevorzugte Haltung, viel Weinen oder Stillprobleme, empfehle ich, so früh wie möglich einen Termin zu vereinbaren.

Gibt es keine dringenden Beschwerden? Dann ist ein Termin ab etwa der vierten Lebenswoche ideal. Du kannst Dir dann bereits ein gutes Bild vom Rhythmus Deines Babys machen und ein eventueller Bewegungsverlust ist gut spürbar.

Auch danach kannst Du Dein Kind jederzeit zur Behandlung oder zum Check-up bringen, sei es wegen motorischer Entwicklungsverzögerungen, Schmerzen beim Zahnen oder einfach dem Gefühl, dass Dein Baby einmal durchgecheckt werden sollte.

Babys sind nicht immer einfach zu „lesen“ und manchmal ist es schwer zu wissen, ob eine Behandlung sinnvoll wäre oder nicht. Lieber einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig. Bei Fragen kannst Du Dich jederzeit gerne bei mir melden.


Hast Du Fragen oder möchtest Du einen Termin vereinbaren?

Kontaktiere mich gerne telefonisch. In einem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, wie ich Dich oder Dein Kind bestmöglich begleiten und unterstützen kann.

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Nuggi-Entwöhnung, sanfte Begleitung für kleine Freundchen

Der Nuggi ist für viele Babys und Kleinkinder weit mehr als ein Beruhigungsmittel. Er ist ein kleiner Freund, ein Werkzeug zur Selbstregulation. Und genau deshalb ist die Entwöhnung manchmal gar nicht so einfach.

Wenn das Fass überläuft, Regulationsschwierigkeiten

Du kennst das vielleicht: Ein Tag, der eigentlich ganz normal war. Nicht zu viel, nicht zu laut, nicht besonders aufregend. Und trotzdem endet er mit einem Kind, das einfach nicht zur Ruhe kommt. Das weint, schreit, sich windet und du weisst nicht mehr, was du noch tun sollst. Das ist kein schlechtes Elternsein. Das ist ein volles Fass.

Gesunder Rücken durch eine starke Körpermitte

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit. Oft wird dabei der Fokus ausschliesslich auf den Rücken gelegt. Tatsächlich spielen jedoch viele verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter die Balance zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur, die Beweglichkeit des Beckens, die Atmung und sogar die Funktion von Kiefer und Zunge. Die Körpermitte als natürliches Stützsystem Unsere Wirbelsäule muss…

Stress verstehen, wenn der Körper dauerhaft im Alarmmodus bleibt

Stress gehört zu unserem Leben. Er hilft uns, Herausforderungen zu meistern, Entscheidungen zu treffen und in wichtigen Momenten leistungsfähig zu sein. Doch nicht jeder Stress wirkt gleich. Während uns manche Situationen beflügeln, können andere unseren Körper und unser Nervensystem langfristig belasten.

Zungenband

Während der embryonalen Entwicklung bildet sich dieses Gewebe normalerweise zurück. Bleibt es jedoch bestehen, kann die Beweglichkeit der Zunge eingeschränkt werden und verschiedene Funktionen beeinträchtigen. Da die Zunge eine zentrale Rolle beim Saugen, Schlucken, Atmen, Sprechen und bei der Entwicklung des Kiefers spielt, können die Auswirkungen weit über den Mundraum hinausgehen.

Das Zwerchfell, Das Zentrum der Atmung, Haltung und Vitalität

«Breathing is the first and last thing we do in life. It is our constant companion on our journey.» Das Diaphragma, auch bekannt als Zwerchfell, ist eine ausgedehnte, gewölbte Muskelplatte, die eine entscheidende Grenze zwischen Brustkorb und Bauchhöhle zieht. Es übernimmt nicht nur eine zentrale Rolle im Prozess der Atmung, sondern ist auch von grundlegender Bedeutung für die Körpermechanik, die Verdauung und sogar das emotionale Wohlbefinden.

Was die Reflexzonen deiner Zähne über deinen Körper verraten

Genau ab dem 44. Tag nach der Befruchtung entstehen die ersten Zahnkeime, und zwar nicht irgendwann, sondern parallel zur Entwicklung deiner Organanlagen. Herz, Leber, Nieren, Lunge, und gleichzeitig, im selben biologischen Takt, die Grundlage für jeden einzelnen Zahn in deinem Mund.

Bettnässen

Kinder mit Schlafstörungen schlafen oft unruhig und haben eine erhöhte Erweckungsschwelle. Das bedeutet: Sie wachen nicht rechtzeitig auf, wenn die Blase voll ist ,trotz unruhigem Schlaf fehlt das bewusste Aufwach-Signal.

Der Moment, in dem meine Ausbildungen einen Kreis schlossen

Es gibt Momente, die alles verändern. Für mich war es ein Fachartikel. In den Ferien, eigentlich, Abschalten. Ich sass in der Sonne, das Buch lag ungelesen neben mir, und dann fiel mir dieser Artikel über Dentosophie in die Hände. Innerhalb von Minuten war klar: Das ist der fehlende Puzzlestein. Nicht nur für meine Patientinnen. Auch für mich selbst.

Wenn der Kiefer alles aus dem Takt bringt

Eine Kieferfehlstellung ist selten das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint, ein Problem im Mund. In meiner Praxis erlebe ich täglich, wie ein schief stehender Kiefer Symptome im ganzen Körper auslöst, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Rückenschmerzen. Migräne. Schlafstörungen. Tinnitus. Chronische Erschöpfung.

Schädelassymmetrie beim Baby

Die Form des Schädels ist nicht nur eine kosmetische Frage. Der Schädel ist das Gehäuse für das Gehirn, die Hirnhäute und das craniosacrale System – jenes feine Netzwerk aus Flüssigkeit und Membranen, das vom Schädel bis zum Steissbein reicht. Wenn Knochen unter dauerhaftem Druck stehen oder sich asymmetrisch formen, kann das die Beweglichkeit dieses Systems beeinflussen.

Lagerungspräferenz Neugeborenes, was steckt dahinter?

Neugeborene verbringen Monate in einer engen, oft asymmetrischen Position im Bauch. Dazu kommt der Geburtsweg: Druck auf den Schädel, Zug am Hals, manchmal eine schnelle oder sehr lange Geburt. All das hinterlässt Spuren im Gewebe, in der Halsmuskulatur, in den Gelenken der Halswirbelsäule, in den Faszien, die alles zusammenhalten. Dein Baby dreht den Kopf nicht aus. Gewohnheit zur Seite. Es dreht ihn dorthin, wo es weniger Widerstand spürt.

Stillschwierigkeiten beim Baby, wenn die Ursache im Körper liegt

Wenn Stillen nicht rund läuft, schauen viele zuerst auf die Technik. Die Stillhaltung wird korrigiert, eine Stillberaterin kommt vorbei, vielleicht wird ein Zungenband diagnostiziert. Das alles ist sinnvoll, keine Frage. Aber manchmal liegt die eigentliche Ursache woanders; nämlich im Körper deines Babys.

Der Vagusnerv, warum dieser eine Nerv so vieles erklärt

Der Vagusnerv ist einer der längsten Nerven im Körper. Wenn der Vagusnerv gut funktioniert, erholt sich dein Körper. Wenn er unter Druck steht, bleibt der Körper im Alarmmodus, auch dann, wenn die eigentliche Gefahr längst vorbei ist.

Selbstheilungskräfte: So aktivierst Du Deinen „inneren Arzt“.

Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Ein einfaches Beispiel: Eine Wunde, die sich von selbst schliesst, ist eine typische Form der Selbstheilung. Allerdings können bestimmte Umstände, wie eindringende Keime oder Stress, diese Heilung behindern.