Der Moment, in dem meine Ausbildungen einen Kreis schlossen

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Es gibt Momente, die alles verändern. Für mich war es ein Fachartikel. In den Ferien, eigentlich Abschalten. Ich sass in der Sonne, das Buch lag ungelesen neben mir, und dann fiel mir dieser Artikel über Dentosophie in die Hände. Innerhalb von Minuten war klar: Das ist der fehlende Puzzlestein. Nicht nur für meine Patientinnen. Auch für mich selbst.

Wie alles zusammenkommt

Ich war jahrelang diese Frau. Die Frau mit Migräne und Kieferverspannungen, die von Fachperson zu Fachperson geht, alles ausprobiert, irgendwann sogar bei Botox landet. Nicht weil ich keine Ahnung hatte, sondern weil ich die Verbindung noch nicht kannte. Die Verbindung, die so vieles erklärt. Und die ich seither täglich in meiner Praxis sehe.

Die restlichen Ferientage habe ich genutzt, um den ersten Teil der Dentosophie-Ausbildung zu absolvieren. Zurück in der Praxis war nichts mehr wie vorher.

Der Körper als Einheit

Als Komplementärtherapeutin mit Ausbildungen in manuellen osteopathischen Techniken, craniosacraler Therapie und Reflexzonentherapie betrachte ich den Körper seit jeher als Einheit. Kein Symptom existiert isoliert. Alles ist verbunden, über Faszien, Muskeln, das Nervensystem, den craniosacralen Rhythmus.

In meiner Ausbildung zur Reflexzonentherapeutin bin ich zum ersten Mal auf die Bedeutung der Zähne gestossen, über die Verbindungen zwischen Reflexzonen, Organen und Körpersystemen.

Zähne sind lebendiger als wir denken

Was mich bis heute fasziniert: Zähne sind keine toten Strukturen. Aktuelle Forschung zeigt, dass die Zahnpulpa Stammzellen enthält, mit echtem Regenerationspotenzial. Oberflächlicher Karies kann sich über den Speichel remineralisieren, sich also selbst heilen. Der Zahn ist kein totes Stück Knochen. Er ist ein lebendiges Organ.

Diese Erkenntnis hat meine Sichtweise grundlegend verändert. Und sie passt perfekt in die Art, wie ich den gesamten Körper betrachte: als ein System, das heilen will, wenn man ihm die richtigen Voraussetzungen gibt.

Die Kette, die ich täglich sehe, von der Geburt bis ins Erwachsenenalter

Bei Neugeborenen arbeite ich mit den Schädelknochen, die nach der Geburt noch geformt und beweglich sind. Eine Rotation des Sphenoids, eine Asymmetrie in der Schädelbasis, eine Spannung im Kiefergelenk. Das sind keine abstrakten Konzepte. Das sind Dinge, die ich mit den Händen spüre.

Und die, wenn sie unbehandelt bleiben, Jahrzehnte später als Kieferfehlstellung, Zahnfehlstellung oder chronische Rückenschmerzen auftauchen.

Das ist die Kette, die ich täglich sehe. Vom Babyschädel bis zum Rückenschmerz. Von der Geburtsspannung bis zur Migräne mit vierzig. Die Dentosophie gibt mir die Sprache dafür und die zusätzlichen Werkzeuge, um diese Kette noch besser zu verstehen und zu begleiten.

Der Mund als Eingangstor des Körpers


Auch bei Erwachsenen ist der Zusammenhang tief. Das Kiefergelenk arbeitet täglich tausende Male. Es ist über Faszien- und Muskelketten direkt mit der gesamten Wirbelsäule verbunden. Eine Fehlfunktion erzeugt eine Kettenreaktion. Von oben nach unten, von der Schädelbasis bis ins Becken.

Die Posturologie erklärt warum: Der Körper reguliert sein Gleichgewicht über drei primäre Eingangssysteme. Das Auge, den Fuss und den Mund.

Der Biss, die Zungenposition, die Okklusion. Sie senden permanent Signale ans Gehirn. Ein schiefer Biss ist kein rein zahnärztliches Problem. Er ist ein posturologisches Problem. Ein Problem des gesamten Systems.

Als Komplementärtherapeutin kann ich diese Kette von beiden Enden her angehen: von der Körperstruktur und von der Mundfunktion. Die manuelle Therapie schaut auf den Körper, die Zahnmedizin auf den Mund, aber die Brücke dazwischen wird selten gebaut. Genau diese Brücke ist ein Herzstück meiner Arbeit.

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Kontaktiere mich gerne telefonisch. In einem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, wie ich Dich oder Dein Kind bestmöglich begleiten und unterstützen kann.

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Nuggi-Entwöhnung, sanfte Begleitung für kleine Freundchen

Der Nuggi ist für viele Babys und Kleinkinder weit mehr als ein Beruhigungsmittel. Er ist ein kleiner Freund, ein Werkzeug zur Selbstregulation. Und genau deshalb ist die Entwöhnung manchmal gar nicht so einfach.

Wenn das Fass überläuft, Regulationsschwierigkeiten

Du kennst das vielleicht: Ein Tag, der eigentlich ganz normal war. Nicht zu viel, nicht zu laut, nicht besonders aufregend. Und trotzdem endet er mit einem Kind, das einfach nicht zur Ruhe kommt. Das weint, schreit, sich windet und du weisst nicht mehr, was du noch tun sollst. Das ist kein schlechtes Elternsein. Das ist ein volles Fass.

Gesunder Rücken durch eine starke Körpermitte

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit. Oft wird dabei der Fokus ausschliesslich auf den Rücken gelegt. Tatsächlich spielen jedoch viele verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter die Balance zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur, die Beweglichkeit des Beckens, die Atmung und sogar die Funktion von Kiefer und Zunge. Die Körpermitte als natürliches Stützsystem Unsere Wirbelsäule muss…

Stress verstehen, wenn der Körper dauerhaft im Alarmmodus bleibt

Stress gehört zu unserem Leben. Er hilft uns, Herausforderungen zu meistern, Entscheidungen zu treffen und in wichtigen Momenten leistungsfähig zu sein. Doch nicht jeder Stress wirkt gleich. Während uns manche Situationen beflügeln, können andere unseren Körper und unser Nervensystem langfristig belasten.

Zungenband

Während der embryonalen Entwicklung bildet sich dieses Gewebe normalerweise zurück. Bleibt es jedoch bestehen, kann die Beweglichkeit der Zunge eingeschränkt werden und verschiedene Funktionen beeinträchtigen. Da die Zunge eine zentrale Rolle beim Saugen, Schlucken, Atmen, Sprechen und bei der Entwicklung des Kiefers spielt, können die Auswirkungen weit über den Mundraum hinausgehen.

Das Zwerchfell, Das Zentrum der Atmung, Haltung und Vitalität

«Breathing is the first and last thing we do in life. It is our constant companion on our journey.» Das Diaphragma, auch bekannt als Zwerchfell, ist eine ausgedehnte, gewölbte Muskelplatte, die eine entscheidende Grenze zwischen Brustkorb und Bauchhöhle zieht. Es übernimmt nicht nur eine zentrale Rolle im Prozess der Atmung, sondern ist auch von grundlegender Bedeutung für die Körpermechanik, die Verdauung und sogar das emotionale Wohlbefinden.

Was die Reflexzonen deiner Zähne über deinen Körper verraten

Genau ab dem 44. Tag nach der Befruchtung entstehen die ersten Zahnkeime, und zwar nicht irgendwann, sondern parallel zur Entwicklung deiner Organanlagen. Herz, Leber, Nieren, Lunge, und gleichzeitig, im selben biologischen Takt, die Grundlage für jeden einzelnen Zahn in deinem Mund.

Bettnässen

Kinder mit Schlafstörungen schlafen oft unruhig und haben eine erhöhte Erweckungsschwelle. Das bedeutet: Sie wachen nicht rechtzeitig auf, wenn die Blase voll ist ,trotz unruhigem Schlaf fehlt das bewusste Aufwach-Signal.

Der Moment, in dem meine Ausbildungen einen Kreis schlossen

Es gibt Momente, die alles verändern. Für mich war es ein Fachartikel. In den Ferien, eigentlich, Abschalten. Ich sass in der Sonne, das Buch lag ungelesen neben mir, und dann fiel mir dieser Artikel über Dentosophie in die Hände. Innerhalb von Minuten war klar: Das ist der fehlende Puzzlestein. Nicht nur für meine Patientinnen. Auch für mich selbst.

Wenn der Kiefer alles aus dem Takt bringt

Eine Kieferfehlstellung ist selten das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint, ein Problem im Mund. In meiner Praxis erlebe ich täglich, wie ein schief stehender Kiefer Symptome im ganzen Körper auslöst, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Rückenschmerzen. Migräne. Schlafstörungen. Tinnitus. Chronische Erschöpfung.

Schädelassymmetrie beim Baby

Die Form des Schädels ist nicht nur eine kosmetische Frage. Der Schädel ist das Gehäuse für das Gehirn, die Hirnhäute und das craniosacrale System – jenes feine Netzwerk aus Flüssigkeit und Membranen, das vom Schädel bis zum Steissbein reicht. Wenn Knochen unter dauerhaftem Druck stehen oder sich asymmetrisch formen, kann das die Beweglichkeit dieses Systems beeinflussen.

Lagerungspräferenz Neugeborenes, was steckt dahinter?

Neugeborene verbringen Monate in einer engen, oft asymmetrischen Position im Bauch. Dazu kommt der Geburtsweg: Druck auf den Schädel, Zug am Hals, manchmal eine schnelle oder sehr lange Geburt. All das hinterlässt Spuren im Gewebe, in der Halsmuskulatur, in den Gelenken der Halswirbelsäule, in den Faszien, die alles zusammenhalten. Dein Baby dreht den Kopf nicht aus. Gewohnheit zur Seite. Es dreht ihn dorthin, wo es weniger Widerstand spürt.

Stillschwierigkeiten beim Baby, wenn die Ursache im Körper liegt

Wenn Stillen nicht rund läuft, schauen viele zuerst auf die Technik. Die Stillhaltung wird korrigiert, eine Stillberaterin kommt vorbei, vielleicht wird ein Zungenband diagnostiziert. Das alles ist sinnvoll, keine Frage. Aber manchmal liegt die eigentliche Ursache woanders; nämlich im Körper deines Babys.

Der Vagusnerv, warum dieser eine Nerv so vieles erklärt

Der Vagusnerv ist einer der längsten Nerven im Körper. Wenn der Vagusnerv gut funktioniert, erholt sich dein Körper. Wenn er unter Druck steht, bleibt der Körper im Alarmmodus, auch dann, wenn die eigentliche Gefahr längst vorbei ist.

Selbstheilungskräfte: So aktivierst Du Deinen „inneren Arzt“.

Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Ein einfaches Beispiel: Eine Wunde, die sich von selbst schliesst, ist eine typische Form der Selbstheilung. Allerdings können bestimmte Umstände, wie eindringende Keime oder Stress, diese Heilung behindern.